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Giuliana Poli’s Buch “Die Mutter Gottes bei Piero della Francesca”

Giuliana Poli: Cover

Giuliana Poli ist Journalistin, Forscherin in Kulturanthropologie. Autorin von Tradition, Verfasserin von Monographien und Texten über Kunstwerke, Analytikerin und Expertin für Ikonographie und Ikonologie von Kunstwerken. Semantische Analyse der Sprache der Kunst und des Wortes.

Giuliana Poli’s neuestes Buch

Aus dem geheimen Buch der Familie Montefeltro: die Wahrheit über das Heilige Gespräch oder das Altarbild von Brera.

Giuliana Polis neuestes Buch, Die Mutter Gottes bei Piero della Francesca, ist faszinierend. Der Autor, ein Experte für Ikonographie und Ikonologie von Kunstwerken sowie für die Bedeutungen der Sprache, nimmt uns mit auf eine Reise durch eines der Meisterwerke der Renaissance-Kunst und eine wahrhaft lebendige Enzyklopädie, um die tiefen Wahrheiten zu verstehen, die es offenbart.

Piero della Francesca verbarg in seinen Gemälden Symbole, Figuren, Gesichter auf ikonische Weise, aber mit präzisen Bedeutungen und Bezügen, die der bloße Formalismus des Werks nicht vermitteln kann und wollte. Auf diese Weise wurde Piero della Francesca durch sein Werk zu einem “Behälter” für Botschaften, die an die Nachwelt weitergegeben werden sollten.

Giuliana Poli: Piero della Francesca

Gedanken und Worte des Autors

Giuliana Poli schreibt: “Pieros Gemälde sind scheinbar eine Verherrlichung der Schönheit. Sie enthalten auch versteckte Figuren, dämonisch oder nicht, wie in der klassischen Periode. Sehr oft führen die Kritiker die offensichtlichsten “Disharmonien” auf Abschürfungen auf der Leinwand oder auf eigene Macken, Fehler oder “Pareidolie” des Künstlers zurück. In Wirklichkeit sind diese monströsen Figuren gewollt und haben die Aufgabe, einen Gegenpol zur Schönheit zu schaffen. Hinter dem perfekten Erscheinungsbild der glatten, fast gewachsten und ausdruckslosen Gesichter und Körper verbergen sich Monstra (göttliche Zeichen). Dank dieser verborgenen Figuren wird die Einweihungskunst beginnen und damit der mögliche Weg zurück zum Göttlichen.”

Nach der Theorie des Autors hat Piero den Inhalt eines besonderen Buches in das Gemälde gemalt, das er in die Hände des Evangelisten Johannes legt, dessen Gesicht das eines großen Mannes der damaligen Zeit ist: Basilius Johannes Bessarion. Er trägt ein feuerrotes Gewand und hält das Buch in der Hand, auf dessen Einband das Symbol des Wassers mit der Darstellung seines Moleküls versiegelt ist und das sich hinter Friedrichs Kopf befindet.

Ein Gemälde über den Ursprung des Universums

Das Heilige Gespräch ist also ein Gemälde, das vom Ursprung des Universums erzählt. Er steht also für die Geburt des Lebens, aber auch für die Rückreise zu den Sternen, zu denen man im Moment des physischen Todes zurückkehren muss. So wie es die Pharaonen taten.  Ein Buch mit unveröffentlichtem Material. Wie es Polis Stil ist, erlaubt es uns, in die wissenschaftliche und sinnstiftende Logik eines goldenen Zeitalters unserer Geschichte zurückzukehren.

Anpassung der Übersetzung: Roswita Samland